PM: Beachhandball: Krefelder Verein holt Bronze in Berlin

Bereits am Pfingstwochenende begann für Krefelds Beachhandballverein „Das dreckige Dutzend & friends“ in Köln-Flittard mit dem ersten Qualifizierungsturnier des Deutschen Handballbunds die aktuelle Saison. Beim zweiten Turnier in Berlin-Mitte konnten die Sportler jetzt mit einer dritten Platzierung die ersten der so wichtigen Punkte für die Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft abräumen.

Ziel ist es, die Deutsche Meisterschaft zu erreichen
„Wir haben uns fest vorgenommen, in diesem Jahr erneut zur Deutschen Meisterschaft zu fahren“, erklärt Trainer Florian Ricks. „In Köln hatten wir teilweise Pech, haben aber auch einfach nicht genug Biss gezeigt. Das war an diesem Wochenende anders.“
Nachdem die Jungs rund um Ricks am Samstag alle drei Vorrundenspiele deutlich gewinnen konnten und auch als Sieger das Viertelfinale verließen, traf das Team im Halbfinale auf das niedersächsische Beachhandballgespann „Flying Gag“. „Gegen Flying Gag haben wir in Köln klar gewonnen, heute hat es aber einfach nicht gereicht“, resümierte Ricks. Zwar schafft es Das dreckige Dutzend nicht, sich für das Finale zu qualifizieren, im Spiel um Platz drei ging der Sieg aber erneut nach Krefeld.
Auf dem Plan des Krefelder Beachhandballvereins stehen jetzt noch zwei weitere, offizielle Turniere der Deutschen Beachhandballtour: Nächstes Wochenende kämpfen sie in Kelkheim-Münster bei Frankfurt, am zweiten Juliwochenende in Oberlübbe. „Insgesamt ziehen am Ende der Saison die besten zehn Mannschaften in die Deutsche Meisterschaft, die übrigens auch in Berlin stattfindet, ein“, erklärt der Teamchef. Bereits 2015 war der Krefelder Verein bei der Deutschen Meisterschaft dabei, im letzten Jahr, der zweiten Saison des Vereines überhaupt, hatten die Punkte nicht gereicht.

Spektakuläre Würfe  sorgen für Extrapunkte

Für den Laien ist dabei schwer zu begreifen, was auf dem Beachhandballfeld passiert: Hat der Sport trotz seines Namens doch nur wenig mit dem klassischen Handball gemeinsam. Gespielt wird auf einem zwölf Meter breiten und 15 Meter langen Spielfeld, jedes Team hat maximal vier Spieler auf dem Feld. Durch die Auswechselzone am Rand des gesamten Feldes wechseln sich in der Regel Abwehr- und Angriffsspieler ab. Spektakuläre Tore, wie zum Beispiel ein Kempa-Tor (im Flug gefangen und ins Tor getroffen), oder ein Spin-Shoot (Springwurf mit Drehung um die eigene Achse) werden mit Extrapunkten belohnt. Insgesamt werden zwei Halbzweiten gespielt, wobei jede Halbzeit für sich zählt. Gewinnt jede Mannschaft eine Halbzeit wird im Shoot-Out um den Sieg gekämpft: Fünf Spieler jeder Mannschaft werfen abwechselnd nach Zuspiel des Torwarts auf das gegnerische Tor. Die Attraktivität verdankt der Sport seiner Schnelligkeit.

Aktuell wird darüber entschieden, Beachhandball in die olympischen Disziplinen mit aufzunehmen.

By | 2017-06-27T16:53:57+00:00 Juni 12th, 2017|Allgemein|0 Comments